Grundsätzliches:

Die Teilnahme am Stations- und Therapieprogramm ist von Anfang an verpflichtend.

 

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Verstöße gegen die Hausordnung

Verstöße gegen die Hausordnung ziehen, je nach Schwere, Punktabzüge 1 Punkt oder 2 Punkte) nach sich oder können die sofortige, vorzeitige Entlassung zur Folge haben.  Jeder Pat. beginnt mit 6 Punkten (bei wiederholtem Aufenthalt mit 5 Punkten) – bei 0 Punkten erfolgt die Entlassung  -  es besteht aber auch die Möglichkeit Bonuspunkte zu erarbeiten (nach Rücksprache mit Personal  -  es sollten Tätigkeiten oder Aktivitäten sein die der Patientengruppe zu gute kommen; maximal kann man bis zu 8 Punkte erreichen).

 
Drogen/Alkohol/Medikamente

Auf Station sind alle Arten von Drogen, Alkohol und Medikamente (einschl. Vitaminpräparate) verboten. Der Konsum oder die Weitergabe an Mitpatienten hat die unweigerliche Entlassung und eine Aufnahmesperre von mindestens 8 Wochen zur Folge. Nur vom Stationsarzt verordnete Medikamente dürfen eingenommen werden. Es können ohne vorherige Ankündigungen körperliche Untersuchungen, einschl. Blutentnahme und Urinabgabe (unter Sichtkontrolle), sowie eine Zimmer- und Schrankkontrolle in Gegenwart des Pat. durchgeführt werden.

   


Gewalt:

Körperliche oder sprachliche Gewaltanwendungen, -androhungen, sowie rassistische und sonstige diskriminierende Äußerungen, gegenüber Mitarbeitern oder Mitpatienten, sind nicht erlaubt und können die sofortige Entlassung zur Folge haben. Ggf. können rechtliche Maßnahmen eingeleitet, sowie Aufnahmesperren verhängt werden.

 

 

Rauchen:

Es besteht Brandgefahr! Rauchen ist ausschließlich im Raucherzimmer, sowie im Außenbereich erlaubt. Kerzen und offenes Feuer sind nicht erlaubt.

Beziehungen:

Das Eingehen von Paarbeziehungen während der Behandlung ist in vielen Fällen problematisch. Wir tolerieren zwar Paarbildungen und teilen zur Verhinderung sexuell übertragbarer Krankheiten Kondome aus. Wir behalten uns aber vor, in Fällen, in denen durch die Beziehung die weitere Behandlung erheblich beeinträchtigt wird, die Behandlung von unserer Seite aus zu beendigen.

       
 

Aufenthalt auf Station:

Filzen:

Bei der Aufnahme werden eine körperliche Kontrolle und eine Durchsicht des Gepäcks durchgeführt. Mitgebrachte Drogen, Medikamente (einschl. Vitaminpräparate) und Alkohol werden einbehalten, ggf. unter Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht der Polizei übergeben oder durch die Apotheke vernichtet.
Messer, sonstige scharfe Gegenstände, Klebstoffe sind nicht erlaubt. Offene Zigarettenschachteln/Tabak sowie nicht verpackte Nahrungsmittel (auch selbstgekochtes oder gebackenes) werden einbehalten und entsorgt.

Ausgangs- und Besuchsregelung:

Ausgang außerhalb des Stationsgeländes ist nur in Personalbegleitung gestaltet. Das Stationsgelände besteht aus Haupthaus, Therapiehaus, Bruthaus und dem dazwischen liegenden Hof.
Ausgang mit dem/der Drogenberater/in ist nur nach Aussprache mit dem/der Therapeuten/in (Arzt, Psychologe) möglich.
Während des gesamten Aufenthalts gilt eine Kontaktsperre, Besuche sind nur vor Therapie, nach Absprache mit dem Therapeuten möglich.

ZImmerbesuche:

Während des gesamten Aufenthaltes sind gegenseitige Zimmerbesuche von Mitpatienten nur bis 24.00 Uhr erlaubt (auch am Wochenende/Feiertagen).
Patienten, die ihr Zimmer in Haupthaus haben, dürfen sich nicht im Brut- bzw. Therapiehaus aufhalten. Gegenseitige Besuche zwischen Therapie- und Bruthaus sind ebenfalls nicht gestattet.

   
       
 

Organisatorisches:

Telefon und Post:

Telefonzeiten: täglich 19.00-21.00 Uhr

Telefonate von Angehörigen und Bekannten können nicht persönlich entgegen genommen werden. Die persönliche Telefonzeit von ca. 5 Minuten soll nicht überschritten werden. Handys sind auf Station nicht erlaubt, das Einschmuggeln kann zur Entlassung führen.

Von Beginn an besteht die Möglichkeit Briefe zu verschicken bzw. zu erhalten. Eingehende Post (Briefe, Pakete, etc.) darf nur in Anwesenheit eines Mitarbeiters geöffnet werden. Der Inhalt wird nicht gelesen aber gefilzt.

Ruhezeiten:

a) Bettruhe ist von So.-Do. um 24.00 Uhr und am Fr. und Sa. um 02.00 Uhr.
b) Mittagsruhe ist von 12.00-13.30 Uhr, dies bedeutet, kein Musikhören, Kickerspielen, etc.

Fernsehen und Musikhören:

Fernsehzeiten:             

Mo.-Do.         19.00-23.45 Uhr
Fr.      19.00-01.45 Uhr
Sa.      14.00-01.45 Uhr
So.     14.00-23.45 Uhr

Wenn Küche, Speisesaal und Raucherzimmer aufgeräumt sind. Stereoanlage und Fernseher sind auf Zimmerlautstärke einzustellen. Die Patienten sollen sich über das Programm absprechen. Musik kann außerhalb der Therapiezeit, der Mittags- und der Nachtruhe gehört werden. Walk- und Discman, Mp3- oder Mp4-Player dürfen nur im Zimmer gehört werden.
Während allen Aktivitäten wird keine Musik gehört.

Mahlzeiten:

Frühstück:          8.30 Uhr (Sa. 9.30 Uhr, So. nach Belieben)  
Mittagessen   12 Uhr
Abendessen:   8.00 Uhr (nach der Abendrunde)

   
       
 

Anregungen und Kritik:

Konstruktive Kritik am Stationsleben, Anregungen, Phantasie und Kreativität sind erwünscht. Ideen zur aktiven Freizeitgestaltung werden vom Mitarbeiterteam best möglichst unterstützt.